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Mike Jahr holt sich
den MW - Titel im Thaiboxen und Jessica Lory wurde Vize –
Weltmeisterin im Kickboxen
Zwei Sportler
aus dem Altenburger Land stellten sich an der spanischen
Mittelmeerküste Costa Blanca bei der Weltmeisterschaft der WKA –
World Kickboxing and Karate Association den besten Sportlern aus der
ganzen Welt.
Mike Jahr
startete erstmalig im Weltergewicht bis 67 kg im Thai-Boxen. Im
Viertelfinale traf er auf Dirisun Friday aus Nigereria der Mike zu
keiner Zeit gefährlich werden konnte.
Auch der
Halbfinalgegner Asim Ajeti aus dem Kosovo fand kein Rezept gegen den
Altenburger und musste sich ebenfalls nach Punkten geschlagen geben.
Im Finale wartete mit Vivek Nakarmi aus den Vereinigten Staaten ein
harten Brocken auf Mike Jahr. Der Amerikaner konnte auf seinem Weg
ins Finale insbesondere im Halbfinale gegen den Franzosen Edgar
Wahoie durch schnelle und harte Kicks zum Körper und Kopf überzeugen
und zeigte besondere Stärken im Clinchen. Der Bundestrainer Ronny
Schönig und der Heimtrainer Jan Kramer stellten Mike Jahr mit Hilfe
der Videoanalyse gut auf den Finalkampf ein. Von der ersten Minute
an gelang es Mike die Stärken des Amerikaners zu neutralisieren. Er
konnte sogar die Angriffsbemühungen des Amerikaners für eigene
Aktionen und Kombinationen nutzen. Bereits in der zweiten Runde hat
sich Mike durch gezielte schnelle Kombinationen Vorteile erarbeitet.
Selbst beim Clinchen gelang es Nakarmi nicht, sich einen Vorteil zu
verschaffen, da Mike Jahr durch geschicktes Taktieren Treffer durch
Knietechniken nicht zuließ. In der dritten Runde wurden die Vorteile
für den Altenburger eindeutig und es gelangen selbst schwierige
Techniken wie der Axtkick und den über den Rücken gedrehten Sidekick
zum Körper. Am Ende dieses auf technisch hohem Niveau geführten
Kampfes stand Mike Jahr als Sieger und Weltmeister im Thaiboxen
fest.
Im Kickboxen
bis 63 kg startete Jessica Lory, die sich im Halbfinale gegen
die Engländerin Kate Braun durchsetzte konnte. Im Finale traf sie
auf die zweite deutsche Starterin Conny Zimmer aus Dresden. Die
Vizeweltmeisterin des letzten Jahres konnte in diesem ausgeglichenen
verbissen geführten Kampf ihre größere Ringerfahrung und Reichweiten
zu ihrem Vorteil einsetzen. Es gelang Jessica Lory nicht die
Frontkicks der Dresdnerin zu neutralisieren und so musste sich knapp
nach Punkten 1:2 geschlagen geben.
Sandra Kramer
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